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Prachtvolle barocke Himmelskarte mit Tierkreiszeichen und Sternbildern über der Nordhalbkugel, gerahmt von Engeln mit Posaunen
Haemisphaerium Stellatum Boreale cum Subjecto Haemisphaerio Terrestri (Harmonia Macrocosmica) – Andreas Cellarius (1660), gemeinfrei · Bildnachweis

Sternzeichen und Tarot: welche Karte gehört zu dir?

Astrologie und Tarot sind zwei eigenständige Traditionen, die vor gut hundert Jahren eng miteinander verknüpft wurden. Seitdem hat jedes Sternzeichen eine eigene Tarotkarte. Hier erfährst du, wie Sternzeichen und Tarot zusammenhängen und welche Karte zu deinem Zeichen passt.

Der Tierkreis

Der Tierkreis teilt den Himmel in zwölf Abschnitte, durch die die Sonne im Laufe eines Jahres wandert. Jeder Abschnitt trägt den Namen eines Sternzeichens, vom Widder im Frühling bis zu den Fischen im späten Winter. Dein Sternzeichen ergibt sich aus dem Abschnitt, in dem die Sonne an deinem Geburtstag stand.

Die vier Elemente

Die zwölf Zeichen verteilen sich auf vier Elemente, und genau diese Elemente finden sich auch in den Farben des Tarots wieder:

  • Feuer (Widder, Löwe, Schütze) – die Stäbe
  • Wasser (Krebs, Skorpion, Fische) – die Kelche
  • Luft (Zwillinge, Waage, Wassermann) – die Schwerter
  • Erde (Stier, Jungfrau, Steinbock) – die Münzen

Die Tarot-Zuordnungen nach dem Golden Dawn

Die bis heute verbreitetste Verbindung von Sternzeichen und Tarot stammt vom Hermetic Order of the Golden Dawn, einem esoterischen Orden im England des späten 19. Jahrhunderts. Waite war Mitglied, und seine Karten folgen diesem System. Jedes Zeichen ist einer Karte der Großen Arkana zugeordnet:

  • Widder: Der Herrscher
  • Stier: Der Hierophant
  • Zwillinge: Die Liebenden
  • Krebs: Der Wagen
  • Löwe: Die Kraft
  • Jungfrau: Der Eremit
  • Waage: Die Gerechtigkeit
  • Skorpion: Der Tod
  • Schütze: Die Mäßigkeit
  • Steinbock: Der Teufel
  • Wassermann: Der Stern
  • Fische: Der Mond

Die übrigen Karten der Großen Arkana sind Planeten oder Elementen zugeordnet. Zusätzlich verteilt das System die Zahlenkarten Zwei bis Zehn auf die einzelnen Abschnitte des Tierkreises, sodass fast jede Karte einen Platz am Himmel hat.

So nutzt du deine Sternzeichen-Karte

Lies die Karte deines Zeichens als Spiegel. Erkennst du dich darin? Der Skorpion etwa muss sich vor dem Tod nicht fürchten, die Karte steht für Wandlung und Tiefe, typische Skorpion-Themen. Vergleiche deine Sternzeichen-Karte auch mit deiner Tarot-Geburtskarte. Manchmal ergänzen sich beide auf überraschende Weise.

Häufige Fragen zu Sternzeichen und Tarot

Warum gehört der Tod zum Skorpion?

Der Skorpion gilt in der Astrologie als Zeichen der Wandlung. Genau dafür steht auch die Karte Tod: für das Ende eines Kapitels und den Beginn eines neuen.

Gibt es andere Zuordnungen?

Ja, einige Schulen ordnen anders zu. Die Zuordnung des Golden Dawn ist aber die bekannteste und passt zum Rider-Waite-Tarot.

Was ist, wenn ich an der Grenze zweier Zeichen geboren bin?

Die genauen Daten verschieben sich von Jahr zu Jahr leicht. Unser Sternzeichen-Rechner berücksichtigt das ungefähr. Schau dir ruhig beide Karten an.