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Tarot-Legesysteme: Lege deine Karten online

Acht Legesysteme für jede Frage. Wähle eine Legung, misch die Karten und lies die Deutung jeder Position – auf Wunsch auch mit umgekehrten Karten.

Drei handkolorierte Tarotkarten aus dem 17. Jahrhundert nebeneinander gelegt wie bei einer Drei-Karten-Legung, auf dunklem Grund
Tarot Viéville – drei Trumpfkarten (Collage) – Jacques Viéville (Kartenmacher), Paris (um 1650), gemeinfrei · Bildnachweis

Tarot Legesysteme: welche Legung passt zu deiner Frage?

Ein Legesystem gibt jeder Karte eine feste Bedeutung im Bild. Die erste steht vielleicht für die Vergangenheit, die zweite für ein Hindernis, die dritte für einen Rat. Erst durch diese Positionen wird aus einzelnen Karten eine Geschichte. Hier findest du acht Tarot Legesysteme, von der schnellen Legung für zwischendurch bis zur ausführlichen Betrachtung mit zehn Karten.

Für den Einstieg und kleine Fragen

Die Drei-Karten-Legung ist der Klassiker: Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft. Sie passt zu fast jedem Thema und ist in zwei Minuten gelegt. Wer nur einen Impuls für heute sucht, ist mit der Tageskarte gut beraten.

Für wichtige Lebensthemen

Das Keltische Kreuz ist die bekannteste unter den Tarot Legesystemen. Mit zehn Karten beleuchtet es ein Thema von allen Seiten: bewusste Ziele, unbewusste Wünsche, dein Umfeld, Hoffnungen und Ängste. Plane dafür etwas mehr Zeit ein.

Für Liebe und Beziehungen

  • Liebestarot (5 Karten): eure Gefühle, das Verbindende, das Bremsende und der weitere Weg.
  • Beziehungsspiel (7 Karten): stellt deine und seine Gedanken, Gefühle und euer Auftreten gegenüber.

Für Entscheidungen

Das Entscheidungsspiel stellt zwei Wege mit ihren Chancen und Risiken nebeneinander und schließt mit einem Rat. Ideal, wenn du zwischen zwei klaren Optionen schwankst.

Für Tag, Woche und Jahr

  • Morgen, Mittag, Abend: drei Karten für die Abschnitte eines Tages.
  • Wochenlegung: eine Karte für jeden Wochentag.
  • Jahreslegung: zwölf Monatskarten und ein Jahresthema.

So findest du die richtige Legung

Frag dich zuerst, wie viel Zeit und Ruhe du gerade hast. Für einen kurzen Blick reichen drei Karten, für eine große Frage lohnen sich zehn. Dann überlege, ob es um ein Thema, eine Beziehung, eine Wahl oder einen Zeitraum geht. Die Übersicht oben hilft dir bei der Zuordnung.

Wenn du die Karten noch nicht gut kennst, macht das nichts. Bei jeder Legung findest du die Bedeutungen direkt verlinkt, und im Kurs Tarot lernen erfährst du Schritt für Schritt, wie du Karten miteinander verbindest.

Häufige Fragen zu Tarot Legesystemen

Welches Legesystem ist für Anfänger am besten?

Die Drei-Karten-Legung. Sie ist übersichtlich, schnell gelegt und zeigt dir trotzdem, wie Karten zusammenwirken.

Kann ich eigene Legesysteme erfinden?

Ja. Wichtig ist nur, dass du vor dem Ziehen festlegst, wofür jede Position steht. Viele erfahrene Kartenleger entwickeln ihre eigenen Legungen.

Sind die Legungen hier kostenlos?

Ja, alle Legesysteme kannst du kostenlos und ohne Anmeldung nutzen. Sie dienen der Unterhaltung und Selbstreflexion.